"Der Herr der Ringe-Online – Die Schatten von Angmar" ist ein Weblog welches sich mit dem gleichnamigen Online-Rollenspiel beschäftigt. Nach und nach werden hier auch Informationen zu Mittlerde und den Personen aus dem Buch "Der Herr der Ringe" eingefügt (Vladimir Simovic aka Perun).
Die Siedlung Bruchtal (Sindarin: Imladris) wurde im Jahre 1697 des zweiten Zeitalters von Elrond, während eines des ersten Ringkrieges gegen Sauron, gegründet. Wenn man die Länge des zweiten Zeitalters (3441 Jahre) und die Länge des dritten Zeitalters (3019 bzw. 3021 Jahre) zusammenrechnet, dann ist Bruchtal zur Zeit des Ringkrieges – also zur Zeit das für das Spiel relevant ist – gute 4700 Jahre alt.
Imladris befindet sich westlich des Nebelgebirges über dem Fluss Lautwasser und ist, wenn man sich die Karten genauer anschaut, etwa 500-550 Kilometer von Bree entfernt.
Bruchtal war und ist zur Zeit des Ringkrieges ein wichtiger Stützpunkt der freien Völker. Das liegt zum einen an der relativ großen Anzahl der dort lebenden Elben, an der guten geographischen Lage, an Elrond und nicht zu Letzt an dem "Blauen Ring der Luft" (Vilya) den Elrond von Gil-galad bekommen hat.
Nach dem Ende des letzten Ringkrieges und nach der Heirat seiner Tochter Arwen mit Aragorn, verlässt Elrond Bruchtal und Mittelerde. Allerdings ist dies nicht das Ende von Bruchtal, Elronds Söhne (Elladan und Elrohir) bleiben in Bruchtal. Sehr wahrscheinlich mit einer größeren Anzahl an weiteren Elben. Kurze Zeit später begibt sich auch Celeborn – Galadriels Ehemann und wichtiger Elbenfürst – von Lothlorien nach Bruchtal.
Die Istari sind ein Maiar-Orden, die von den Valar beauftragt wurden, den freien Völkern (Elben, Menschen und Zwerge) im Kampf gegen Sauron zu helfen. Die Istari haben sich verpflichtet in menschlicher Gestalt zu verweilen und auch nicht ihre wahre Herkunft zu offenbaren. Das gleiche galt auch für ihre Kräfte: diese durften sie nur im äußersten Notfall einsetzen und auch dann sollte der Krafteinsatz so niedrig wie möglich sein. Die Istari kamen ungefähr um das Jahr 1000 des dritten Zeitalters in Mittelerde an, also gute 2.000 Jahre vor dem Ringkrieg und den Ereignissen im Spiel.
Im allgemeinen wird von fünf Istari bzw. Zauberer berichtet. In Klammern sind ihre Maiar-Namen notiert:
Von Aratar und Palando weiß man nicht viel und von denen sind auch nur die Maiar-Namen bekannt. Nach der Ankunft in Mittelerde gingen diese zwei Istari in den Osten und sie wurden nie wieder gesehen. Saruman hat nicht nur versagt sondern hat auch die Seiten gewechselt. Radagast hat zwar nicht direkt versagt, aber den eigentlichen Auftrag nicht erfüllt, da er sich zu sehr mit der Vogel und Tierwelt von Mittelerde beschäftigte. Einzig Gandalf erfüllte seinen Auftrag und half den freien Völkern Sauron zu besiegen.
Durch seine Gedanken schuf Eru (Illuvatar) die Ainur. Die Ainur teilten sich in zwei Gruppen: die Valar (die Mächtigen) und die Maiar (die Schönen). Der Eru gab den Ainur drei verschiedene Themen vor und sie machten Musik zu diesen Themen. Basierend auf der Musikvielfalt, die die Ainur hervorbrachten erschuf und gestaltete Eru die Welt. Die Welt nennt man Arda … und Mittelerde ist ein Kontinent dieser Welt.
Die Valar waren sehr starke Wesen und konnten sogar das Aussehen der Welt ändern. Insgesamt gab es von Ihnen 15, allerdings wurde Melkor, der mächtigste Valar vertrieben und wurde später zu Morgoth – dem dunklen Herrscher. Weiterführende Information zu den restlichen 14 Valar findest du unter anderem auf meiner alten Herr der Ringe-Website.
Die Maiar waren in ihrer Kraft um einiges schwächer, aber dafür waren sie um so zahlreicher. Die Maiar waren das Gefolge der Valar und erledigten viele Aufgaben im Namen der "Mächtigen". Saruman, Radagast, Gandalf, Sauron die Balrogs und die großen Adler waren die Maiar. Die großen Adler kommen an mehreren Stellen vor. Unter anderem im "Der kleine Hobbit", bei der Rettung von Gandalf aus Sarumans Gefangenschaft in Isengart und bei der Schlacht am Morannon. Die beiden letzten Szenen sind auch im Film zu sehen.
Durch Mittelerde zu wandern – ich beziehe mich jetzt hier auf das Online-Spiel – lohnt sich auf jeden Fall und zwar nicht nur aus recht ideellen Gründen: weil man die schöne Landschaft genießen kann, sondern auch aus mehreren handfesten Vorteilen.
Zum einen werden die bereisten Gebiete auf der Karte angezeigt. In der ersten Abbildung sieht man die Breeland-Karte eines jungen Helden und in der zweiten Abbildung, die Karte eines Helden mit etwas mehr Erfahrung. Der Unterschied ist groß und zudem kann man die meisten Gebiete zu Pferd (Ställe) nur anreisen wenn man sie vorher auch besucht hat.
Ein weiteren handfesten Vorteil bietet das Bereisen auch in Form durch Verbesserung der Charakterwerte. Wenn man z. B. in Breeland zehn bestimmte Ruinen (alte, verfallene Festungen) oder im Auenland sechs bestimmte Sehenswürdigkeiten bereist, dann werden die Werte des Helden verbessert.
Und zu guter Letzt findet man durch die Streifzüge in der Wildnis interessante Ortschaften, Ressourcen (Erze, Holz etc.) und andere interessante und nützliche Sachen (z.B. Essen), welche man entweder verarbeiten oder für recht gutes Geld verkaufen kann.
Umgeben vom Chetwald befindet sich auf dem Weg von Archet nach Stadel (östlich von Bree) die kleine Ortschaft Schlucht. Trotz ihrer geringen Größe verfügt sie über ein sehr großes Gasthaus und auf dem zentralen Platz davor, preisen die verschiedensten Handwerker ihre Produkte an. Ein Besuch in diesem malerischen Städtchen lohnt sich. Die Karte, die ich bei meinem letzten Besuch angefertigt habe, hilft vielleicht dem ein oder anderen Reisenden in Schlucht den Überblick zu behalten, obwohl es sich natürlich immer lohnt fremde Orte selbst auszukundschaften. (» Weiterlesen…)
Stadel ist eine beschauliche Ansammlung verstreut liegender Höfe südöstlich von Bree. Beim ersten Besuch von Stadel fallen einem vor allen Dingen die wunderschön angelegten Alleen ins Auge. Auf der Reise von Bree zu den gefährlichen Mückenwassermooren kann man hier noch einmal sein Proviant auffüllen. Das Zentrum ist zwar klein, verfügt aber über die notwendigsten Geschäfte.
Die weit verstreut liegenden Höfe von Stadel machen es einem ortsunkundigen Besucher allerdings schwer bestimmte Einwohner von Stadel aufzusuchen. Deswegen habe ich bei meinem letzten Besuch in Stadel eine Karte angefertigt: (» Weiterlesen…)
Eine der vitalsten Städte in Eriador ist sicherlich Bree, wobei die bekannteste "Sehenswürdigkeit" wohl das Gasthaus "Zum tänzelnden Pony" sein dürfte. Das Gasthaus ein wichtiger Treffpunkt und hat sowohl im Buch, wie in dem Film eine sehr wichtige Rolle. Hier treffen die vier Hobbits auf Streicher (Aragorn) und entgehen knapp dem Anschlag der "Schwarzen Reiter" (Nazgul). (» Weiterlesen…)
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